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Funkempfänger

Funkempfänger für Rufanlagen

Funkempfänger leiten den vom Funkfinger , Balltaster etc. abgesetzten Notruf weiter an die entsprechende Notrufstelle. Diese Funkempfänger entsprechen den vorgeschriebenen Richtlinien nach DIN VDE.

Funkempfänger beim Schwesternruf

Für die nachträgliche Installation von Notruflösungen im Krankenhaus oder Pflegeheim ohne weitere Verkabelung zum Patientenbett bieten sich Notruflösungen per Funk an. Hierbei wird ein Funkempfänger installiert, der im Bedarfsfall einen Notruf an das Schwesternrufsystem oder die Alarmzentrale weiter leitet. Der Funkempfänger ist die Schnittstelle zur Rufanlage. Je nach Funkempfänger Ausstattung können mit einem Funkempfänger bis zu 64 Sender angeschlossen bzw. empfangen werden. Als Sender gelten Komponenten wie Funk Trittmatten für den Dementenschutz, Notrufkissen, Funk Türschleusen, Funkfinger, Wand- Funktaster und auch Funk Bewegungssensoren.

Welche Funkempfänger für welches Rufsystem

Grundsätzlich können Funkempfänger an jedes Schwesternrufsystem gekoppelt werden. Ganz wichtig dabei ist, dass man die genaue Bezeichnung des Rufsystem für das der Funkempgfänger eingesetzt werden soll. Hilfreich sind auch Inforamtion über die Betriebsspannung der Rufanlage ( manche Rufanlagen versorgen den Funkempfänger über die Leitung mit Strom ) und Informationen über die Art der Steckverbindung.

Funkempfänger und Funksender müssen immer aufeinander abgestimmt sein ( vom gleichen Hersteller) .

Mögliche Betriebsspannungen können sein:

  • 24V  oder 12V
  • DC Gleichspannung oder AV Wechselspannung

Mögliche Steckverbindungstypen der Rufanlagen:

  • DIN 4p
  • DIN 5p ( in zwei Ausführungen möglich mit Engen Polen oder wieten)
  • Mini DIN 6p
  • Zettler 6p
  • RJ45/8p
  • DIN 7p
  • DIN 6p
  • SUB-D 15p
  • Mini DIN 8p
  • Zettler 28p
  • RJ10/4p

Planung des Aufstellungsortes von Funkempfängern

Bevor Funkempfänger installiert weden sollte man sich ganz genau überlegen wie sich die Beschaffenheit des Gebäudes und die Umgebungseinrichtung auf die Funkreichweite auswirkt. Dazu sollte man Folgendes wissen:

  • Funkwellen durchdringen dünne Gegestände eher als dicke
  • Nicht elektrisch leitende Gegenstände werden durchdrungen und nicht reflektiert 
  • Von elektrisch leitenden Gegenständen werden Funkwellen reflektiert

Fazit: Materialien und ihre Dicke wirken sich auf die Reichweite eines Senders aus , die Anzahl der Hindernisse natürlich auch. Bitte testen Sie immer vor der letzendlichen Installation die Reichweite.

Achtung: Geräte wie Computer, Fernseher, Mikrowellen und Faxgeräte könenn die Funktion von Funk beeinträchtige und für Störungen sorgen.

Tipps zu den Materialien und wie sich die Funkwellen verhalten:

  • Beton: Die Dicke der Wand ist maßgebend für die Durchdringung
  • Stahlbeton: Hier gilt j emehr Stahl desto mehr Funkwellen werden reflektiert
  • Glas: Funkwellen durchdringen reines Glas ( Achtung beim Einsatz von Isofolie auf Glas - hier wird die Durchdringung beeinträchtigt)
  • Stahl: Reflektiert Funkwellen
  • Holz: Funkwellen durchdringen Holz

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