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All-IP: Was Sie wissen sollten

Telekom stellt ihre Infrastruktur auf ALL-IP um. Die wichtigsten Informationen und Links zu relevanten Themen haben wir für Sie hier zusammengestellt.

  • Was bedeutet ALL-IP, IP, VoIP?
  • Warum stellt die Telekom auf ALL-IP um?
  • Wer ist davon betroffen?
  • Können vorhandene Telefone oder Telefonanlagen weiter benutzt werden?
  • Welche Vorteile bietet ALL-IP?

All-IP-Infrastrukturen

Infrastruktur Telekom alt
Alte Infrastruktur Telekom, ALL-IP
ALL-IP Infrastruktur Telekom neu
ALL-IP neue Infrastruktur Telekom

 

Diese Abbildungen verdeutlichen die Telekom Infrastruktur von heute und von morgen als ALL-IP. Heute ist insbesondere das Telefonnetz sehr kompliziert. Neben den analogen Telefonen muss die ISDN-Telefonie betrieben werden.
Zusätzlich benutzen wir auch mobile Telefonie. Die mobile Telefonie ist in diesen Überlegungen noch nicht einbezogen, zumal die Telekom dieses Netz noch organisatorisch, rechtlich und wirtschaftlich seperat betreut.

Was bedeutet ALL-IP, IP, VoIP?

Der Begriff ALL-IP ist der Produktname der Telekom für ihre neue IP-Infrastruktur. Auch wird es als NGN (Next Generation Network) bezeichnet. Das ALL-IP ist nur ein Marketing-Schlagwort und wird von der Telekom zur Umstellung und Vereinheitlichung ihrer Infrastruktur genutzt. In der Vergangenheit bot Telekom bereits IP-Anschlüsse an.
Der Begriff VoIP (Voice over IP) besagt, dass das Telefonieren über die IP Infrastruktur abgewickelt wird. Einige nennen das VoIP-Telefonie oder IP-Telefonie. Zu der IP-Telefonie hat Wikipedia weitergehende Informationen.
Wir alle kennen Skype – das war der Vorläufer für die allgemeine IP-Telefonie.

Warum stellt die Telekom auf ALL-IP um?

Wie unschwer auf dem oberen Schaubild “Alte Infrastruktur Telekom” zu erkennen ist, besitzt die Telekom historisch gewachsene Systeme, wie Analog Telefonie, ISDN Telefonie, DSL usw. Diese veraltete Infrastruktur ist nur sehr kostenintensiv in Stand zu halten, geschweige denn, die nötigen Erweiterungsteile dafür zu beschaffen.
Es war die wirtschaftliche Notwendigkeit, alle verschiedenen Systeme möglichst in eine technologische Plattform zu überführen. Dafür bot sich die IP Infrastruktur an. Auf Wikipedia gibt es dazu informative Ausführungen. IP heißt Internet Protokoll.

Wer ist davon betroffen?

Im Prinzip sind alle analogen Telefonanschlüsse und alle ISDN Telefonsysteme betroffen, aber es gibt zeitliche Abfolgen, die von der Telekom aus Gründen der Machbarkeit vorgegeben sind.
Zuerst sollen alle Kunden, die einen DSL (nicht VDSL) -Anschluss und ein analoges Telefon haben umgestellt werden. Dann kommen die Anschlüsse mit DSL und ISDN dran. Telekom-Kunden mit einem reinen analogen Telefonapparat werden gesondert behandelt. Wer einen “nackten” analogen Telefonanschluss hat, kann ihn auf Wunsch weiter betreiben.
Alle Umstellungen werden nicht automatisch durchgeführt. Die Telekom informiert jeden einzelnen Kunden im Voraus.

Können vorhandene Telefone oder Telefonanlagen weiter benutzt werden?

Wenn Sie umstellen, so können meistens ihre vorhandenen Geräte, wie Fax, Schnurloses Telefon, analoges Telefon weiter benutzen. Es kommt dabei auf den Router an, den man bei IP-Umstellung erhält oder schon besitzt. Viele Router besitzen analoge Schnittstellen. Sie können z.B. die Gigaset Telefone ohne weiteres nutzen.

Geschäftskunden können in den meisten Fällen Ihre vorhandene Telefonanlage weiterhin nutzen, müssen nur vor die Telefonanlage einen speziellen Router setzen.
Hier ist ein Beispiel der Firma Lancom.

Viele Unternehmungen setzten auf eine sanfte Migration. Sie statten eine Abteilung oder eine Niederlassung mit IP-Telefonie aus, um Erfahrungen zu sammeln. Hierfür gibt es schon eine grosse Auswahl an  VoIP – fähigen Telefonen. Hier sehen Sie die IP-Telefone schnurlos und hier die schnurgebunden IP-Telefone.

Zu der Vorgehensweise hat telltarif.de zwei nützliche Links bereit gestellt.
a) Telekom-Kündigung & Umstellung auf ALL-IP
b) IP-Umstellung: Alte Geräte reichen auch

Welche Vorteile bietet ALL-IP?

Also, wer im privaten Bereich nur Telefonieren will, der braucht diese Umstellung nicht.
Wer aber z.B. Rufumleitung des analogen Telefons einrichten möchte, oder von der Ferne aus seine Heizung, Licht usw. steuern möchte, der kommt um einen IP-Anschluss nicht herum. Es gibt eine Vielzahl von technischen Anwendungen, die hier nicht abgehandelt werden können.
Im geschäftlichen Bereich spielen jedoch andere Gründe eine Rolle, wie Anbindung von Niederlassungen, Integration von Computern in die Telefonie, Unified Communication (UC) usw.

Dazu bieten wir Ihnen weiterführende Links:

a) IP-Telefonanschluss – das sind die Vor- und Nachteile

b) Vorteile für Geschäftskunden aus Sicht der Telekom

c) Vorteile der IP-Telefonie

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann rufen Sie uns doch gerne einfach an. Die Nummer unseres Kundenservices lautet: +49 (0)6073 – 6049 – 0

Oder schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an kundenservice@direct.de

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